14. Feb

Sowohl die Textur von Pflasterklinkern als auch ihre wunderschönen Farbvariationen sind für Landschaftsarchitekten verführerisch

Interview Mette Lund Traberg

veröffentlicht am 14.02.2018 um 12:12 Uhr / von Isabell Reinecke

Die Landschaftsarchitektin Mette Lund Traberg vom Architektenbüro Sweco Architects in Dänemarks Hauptstadt Kopenhagen fühlt sich vor allem von der Natur inspiriert. Das spiegelt sich auch in der Wahl ihrer Materialien wider: Pflasterklinker schätzt sie danks einer Natürlichkeit und Nachhaltigkeit. Deswegen ist er für die Dänin der Baustoff der Zukunft.

Wie würden Sie Ihren persönlichen Zugang zur Landschaftsgestaltung beschreiben? Wovon werden Sie beeinflusst?

Mette Lund Traberg: Selbst im urbanen Kontext ist es insbesondere die Natur, die mich inspiriert. Heutzutage streben wir danach, nachhaltiger zu leben, und wollen uns der Natur nah fühlen. Das bestärkt mich, mit natürlichen Materialien und heimischen Pflanzen zu arbeiten. Darüber hinaus soll das Design einfach und flexibel in seinen Grundelementen sein.

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23. Jan

BDA Münster – Münsterland vergibt Bauherrenpreis

besonders viele Gebäude mit Klinker ausgezeichnet

veröffentlicht am 23.01.2018 um 9:46 Uhr / von Matthias Herking

MÜNSTER. Am 19. Januar 2018 hat der Bund Deutscher Architekten (BDA) Münster – Münsterland in diesem Jahr wieder den renommierten Bauherrenpreis für architektonisch herausragende Gebäude in Münster und im Münsterland vergeben. Auffällig bei der diesjährigen Verleihung: Unter den Gewinner-Projekten finden sich besonders viele Gebäude mit einer Außenfassade aus Klinker.

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16. Nov

„Klinker ist Maß und gibt Maß“

im Gespräch mit Dipl.-Ing. Joachim Hein – Partner bei RKW Architektur+

veröffentlicht am 16.11.2017 um 14:20 Uhr / von Isabell Reinecke

Für Dipl.-Ing. Joachim Hein, geschäftsführender Gesellschafter der RKW Architektur + mit Sitz in Düsseldorf, gilt das Motto des amerikanischen Malers Barnett Newman "Human scale for human being" auch für seine Architektur. Im Interview greift Hein den aktuellen Diskurs um das urbane, dichte Leben in der Stadt auf. Er nimmt Stellung zu den Wohnwelten der Zukunft und zeigt auf, wie Architektur heute den gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit begegnen kann.

Wie würden Sie Ihre Architektur beschreiben?

Ich bin auch der Suche nach Wohnwelten der Zukunft. Und das bedeutet immer, auch Formen für home office, generationenübergreifendes Gemeinschaftsleben, Kinderbetreuung – und natürlich auch spontan für Notwendiges – wie Freizeit mitzudenken.

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09. Okt

Die Sieger wurden gefeiert

Preise gehen an hochkarätige Architekturbüros und Ihre Klinkerbauten

veröffentlicht am 09.10.2017 um 15:39 Uhr / von Marcel Lohmann

BONN/BERLIN. Am 6. Oktober 2017 war das Deutsche Architekturzentrum (DAZ) in Berlin Schauplatz der Verleihung des Fritz-Höger-Preises 2017 für Backstein-Architektur. Vor internationalem Publikum wurden die besten Beiträge des diesjährigen Wettbewerbs verkündet. Große Sieger des Abends waren Caruso St John Architects, die für den Neubau des Hauptsitzes der Bremer Landesbank mit dem Grand Prix geehrt wurden. Darüber hinaus wurden in mehreren Kategorien der Fritz-Höger-Preis in Gold und Silber sowie die Auszeichnung Special Mention vergeben.

Hier finden Sie die kompette Übersicht aller Sieger, Special Mentions und Nominierten!

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18. Sep

Primäre und sekundäre Muster

unterschiedliche Musteraspekte von Mauerwerksverband

veröffentlicht am 18.09.2017 um 7:30 Uhr / von Koen Mulder

Dies ist ein bearbeitetes Fragment aus "Het Zinderend Oppervlak" von Koen Mulder (TU Delft). Ein Buch über Mauerwerksverband als Musterkunst und als Kompositionswerkzeug für den Architekten.

Manche Maurer glauben, dass der Kreuzverband so genannt wird, weil eine Längsseite mit einer Kopfseite darüber und darunter zusammen eine Art Kreuzchen ergibt; eigentlich eher ein kleines Pluszeichen. So gesehen könnte man den Flämischen oder Stehenden Verband auch als Kreuzverband bezeichnen.

Ich denke, dass der Verband wegen eines Musters, das ich sekundär betiteln will, so genannt wird. Dies schließt sich - laut des Masonry Construction Manual (Birkhauser, 2001) - an die alternative englische Bezeichnung für Kreuzverband an: Saint Andreas bond. Das diagonale Kreuz, das man verwendet, um einen Bahnübergang zu signalisieren.

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06. Aug

Dunkle Fassade setzt rote Feuerwehrwagen in Szene

Klinker unterstreicht Funktionalität

veröffentlicht am 06.08.2017 um 14:37 Uhr / von Marcel Lohmann

Wie ein baulicher Auftakt – so präsentiert sich die neue Feuerwache Tuttlingen am Ortseingang der kleinen Stadt kurz vor der schweizerischen Grenze. Da das alte Gebäude den Anforderungen an eine moderne Feuerwache nicht mehr genügen konnte, war ein Neubau nötig geworden. Das Berliner Architekturbüro Georg • Scheel • Wetzel Architekten realisierte auf dem Gelände einen geradlinigen Bau, der funktional und repräsentativ zugleich ist. Der Hagemeister-Klinker der dunklen Kohlebrand-Sortierung „Manchester“ setzt die roten Feuerwehrwagen gekonnt in Szene.

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07. Jul

Neuer Teilnehmerrekord!

Mehr als 600 Einreichungen bei vierter Auslobung des Fritz-Höger Preises

veröffentlicht am 07.07.2017 um 14:35 Uhr / von Marcel Lohmann

1496759907_fhp-header_teilnehmerrekordBONN. Mit mehr als 600 eingereichten Projekten aus allen fünf Kontinenten verzeichnet der von der Initiative Bauen mit Backstein ausgelobte Fritz-Höger-Preis 2017 einen großartigen neuen Teilnehmerrekord – und unterstreicht damit erneut seinen Stellenwert als einer der größten und renommiertesten Architekturpreise Deutschlands.
Es sind beeindruckende Zahlen: Über 600 Einreichungen, darunter gut 180 aus dem Ausland, verteilt auf 32 Nationen – die vierte Auslobung des Fritz-Höger-Preises für Backstein-Architektur übertrifft sämtliche Erwartungen! (mehr …)


09. Jun

Urbane Balance

Wohnkomplex „Garden Quarters“ bringt Gleichgewicht in Moskauer Zentrum

veröffentlicht am 09.06.2017 um 8:30 Uhr / von Simone Müller

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Mit der Wohnbebauung „Garden Quarters“ realisiert der russische Architekt Sergey Skuratov ein imposantes Großprojekt im Zentrum von Moskau, das privaten Wohnraum und öffentliche Flächen harmonisch in Einklang bringt. Auf insgesamt 14 Hektar Grundstück entstehen in Zusammenarbeit mit sechs weiteren renommierten Moskauer Büros 40 Wohn- und Geschäftsgebäude, großzügige Grünflächen und 4000 unterirdische PKW-Stellplätze. Als Gewinner des ausgelobten Wettbewerbs, entwickelte der Architekt einen umfassenden Masterplan für das ehemalige Fabrikgelände im Bezirk Khamovniki. Nach außen präsentieren sich die Bauten des „Garden Quarters“ als Ensemble aus in Materialität, Reliefierung und Struktur variierenden Volumen. In der Gesamtheit entfaltet der Komplex eine elegante, skulpturale Wirkung. Sergey Skuratov gestaltete mehrere Fassaden und Bodenflächen mit Klinker aus dem Nottulner Werk Hagemeister. Die eigens für dieses Projekt entwickelte Sortierung „Gent Garden Quarters“ erinnert an die industrielle Vergangenheit des Bezirks und lässt gleichzeitig moderne Interpretationen von Starre und Dynamik in der Fassadengestaltung zu.
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13. Apr

Klinker – Tragwerk oder Tapete

veröffentlicht am 13.04.2017 um 11:22 Uhr / von Isabell Reinecke

Die Renaissance des Backsteins ist dank seiner unverwechselbaren Haptik und künstlerischen Strahlkraft in der aktuellen Architekturszene überall zu spüren. Wie nationale und internationale Architekten den traditionellen Baustoff Klinker immer wieder neu interpretieren, stellten am 7. und 8. März Ir. Koen Mulder aus Delft, Dipl.-Ing. Joerg Verwohlt aus Emsdetten, Jeroen Geurst aus Den Haag und Dipl.-Ing. Joachim Hein aus Düsseldorf den rund 470 Teilnehmern beim Klinkerseminar in Nottuln vor.

„Klinker – Tragwerk oder Tapete“: Mit einer Frage, die eigentlich keine Frage ist, eröffnet Dr. Christina Hagemeister die14. Auflage des Klinkerseminars 2017: „Wir haben unser Leitthema bewusst ohne Fragezeichen formuliert, weil es uns nicht darum geht, zu philosophieren, was das Richtige ist, sondern weil wir mit Ihnen die vielfältigen Ausprägungen des Klinkers beleuchten wollen.“ In ihren Vorträgen luden die Referenten die Teilnehmer ein, ihre Sichtweisen auf die vielfältige Materialität von Klinker kennenzulernen.
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13. Apr

Zufallsfund führt zu einem historischen Ziegelbrandofen

Juwel der traditionellen Brennkunst schlummerte jahrhundertelang im Boden

veröffentlicht am 13.04.2017 um 10:24 Uhr / von Dorota Wilke

Manchmal sucht man nicht – und findet trotzdem. So erging es Bauarbeitern im münsterländischen Nottuln, die mit den Vorarbeiten für eine Umgehungsstraße beauftragt waren. Als sie auf Strukturen im Boden stießen, die sie nicht zuordnen konnten, wurde der Kampfmittelräumdienst gerufen. Mithilfe von speziellen geomagnetischen Geräten wurde schnell klar: Diese rechteckigen Strukturen, die sich unter der Oberfläche abzeichneten, waren von Menschen erschaffen worden. Der Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe wurde zu Rate gezogen und stellte fest: Bei dem Fund handelt es sich um einen alten Ziegelbrennofen – den besterhaltenen aus der Zeit der Wanderziegler und das nur einen Steinwurf vom heutigen Standort des Klinkerwerks Hagemeister entfernt.DCIM100GOPROGOPR0174.

Irgendwann im 19. Jahrhundert, spätestens in den 1820ern, muss diese Anlage in Betrieb gewesen sein, schätzen die Experten. Fingerabdrücke in Ziegeln, die im Boden gefunden worden waren, zeugen noch heute von der schweren Arbeit, die die Ziegler hier verrichtet haben. Gemutmaßt wird, dass sie diese Anlage nur solange betrieben, wie sie nötig war – vermutlich, um für das 1748 bei einem Feuer zerstörte Nottuln den notwendigen Baustoff zu liefern.
Schürgänge zur Befeuerung, Brennkammer und eine Rampe als Zugang haben den Zahn der Zeit überlebt, ein Stück entfernt wurde die Grube lokalisiert, in der die Ziegler den Ton mühevoll abgebaut haben, um ihn dann zunächst mit eigener Muskelkraft, später mithilfe von Pferden mit Wasser zu mischen und ihn so geschmeidig zu machen.
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