23. Jan

BDA Münster – Münsterland vergibt Bauherrenpreis

besonders viele Gebäude mit Klinker ausgezeichnet

veröffentlicht am 23.01.2018 um 9:46 Uhr / von Matthias Herking

MÜNSTER. Am 19. Januar 2018 hat der Bund Deutscher Architekten (BDA) Münster – Münsterland in diesem Jahr wieder den renommierten Bauherrenpreis für architektonisch herausragende Gebäude in Münster und im Münsterland vergeben. Auffällig bei der diesjährigen Verleihung: Unter den Gewinner-Projekten finden sich besonders viele Gebäude mit einer Außenfassade aus Klinker.

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06. Aug

Dunkle Fassade setzt rote Feuerwehrwagen in Szene

Klinker unterstreicht Funktionalität

veröffentlicht am 06.08.2017 um 14:37 Uhr / von Marcel Lohmann

Wie ein baulicher Auftakt – so präsentiert sich die neue Feuerwache Tuttlingen am Ortseingang der kleinen Stadt kurz vor der schweizerischen Grenze. Da das alte Gebäude den Anforderungen an eine moderne Feuerwache nicht mehr genügen konnte, war ein Neubau nötig geworden. Das Berliner Architekturbüro Georg • Scheel • Wetzel Architekten realisierte auf dem Gelände einen geradlinigen Bau, der funktional und repräsentativ zugleich ist. Der Hagemeister-Klinker der dunklen Kohlebrand-Sortierung „Manchester“ setzt die roten Feuerwehrwagen gekonnt in Szene.

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09. Jun

Urbane Balance

Wohnkomplex „Garden Quarters“ bringt Gleichgewicht in Moskauer Zentrum

veröffentlicht am 09.06.2017 um 8:30 Uhr / von Simone Müller

Hagemeister_GardenQuartersMoskau_02

Mit der Wohnbebauung „Garden Quarters“ realisiert der russische Architekt Sergey Skuratov ein imposantes Großprojekt im Zentrum von Moskau, das privaten Wohnraum und öffentliche Flächen harmonisch in Einklang bringt. Auf insgesamt 14 Hektar Grundstück entstehen in Zusammenarbeit mit sechs weiteren renommierten Moskauer Büros 40 Wohn- und Geschäftsgebäude, großzügige Grünflächen und 4000 unterirdische PKW-Stellplätze. Als Gewinner des ausgelobten Wettbewerbs, entwickelte der Architekt einen umfassenden Masterplan für das ehemalige Fabrikgelände im Bezirk Khamovniki. Nach außen präsentieren sich die Bauten des „Garden Quarters“ als Ensemble aus in Materialität, Reliefierung und Struktur variierenden Volumen. In der Gesamtheit entfaltet der Komplex eine elegante, skulpturale Wirkung. Sergey Skuratov gestaltete mehrere Fassaden und Bodenflächen mit Klinker aus dem Nottulner Werk Hagemeister. Die eigens für dieses Projekt entwickelte Sortierung „Gent Garden Quarters“ erinnert an die industrielle Vergangenheit des Bezirks und lässt gleichzeitig moderne Interpretationen von Starre und Dynamik in der Fassadengestaltung zu.
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31. Jan

Manhattan Style

Wohnturm „900 Mahler“ bringt New Yorker Flair nach Amsterdam-Zuidas

veröffentlicht am 31.01.2017 um 15:02 Uhr / von Dorota Wilke

900 Mahler_08Die Architektur des Wohnturms „900 Mahler“ im neuen Geschäftszentrum von Amsterdam-Zuidas ist eine Hommage an die imposanten New Yorker ‎Wolkenkratzer der 20er und 30er Jahre. Mit seiner sorgfältig komponierten und detailreich gestalteten Klinkerfassade setzt das 22-geschossige Gebäude starke vertikale Akzente. Eigens für dieses Projekt entwickelte das Nottulner Klinkerwerk Hagemeister mit dem planenden Architekturbüro Inbo aus Amsterdam die dunkle Objektsortierung „Ruhrerde“ mit kräftigem Kohlebrand. Dank der speziellen Konstruktionsweise mit vorgefertigten Fassadenelementen konnte die Gebäudehülle in einem schmalen Zeitfenster errichtet und mit zahlreichen gestalterischen Details versehen werden.

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22. Nov

Oberfinanzdirektion Münster verbindet Tradition und Moderne

Rhythmisierte Module sorgen für spannendes Wechselspiel in der Fassade

veröffentlicht am 22.11.2016 um 16:07 Uhr / von Simone Müller

Keine drei Kilometer vom Hafen entfernt, an einer der Hauptzufahrtstraßen zur Innenstadt, liegt das neue Gebäude der Oberfinanzdirektion (OFD) Münster. Über 135 Meter zieht sich die Hauptachse am Albersloher Weg. Entlang der Hauptstraße dominiert die Magistrale, die Hauptverkehrsader des imposanten Gebäudes. Zur rückwärtigen Seite gehen fünf weitere Gebäudeteile wie Kammzinken von ihr ab. Hier haben rund 500 Mitarbeiter der OFD ihre Einzel- oder Doppelbüros, in der Magistrale sind Besprechungsräume, sanitäre Anlagen und die Technik untergebracht. Zwischen den Kammzinken lockern unterschiedlich gestaltete Grünflächen das Gesamtbild auf. Nach rund zweieinhalb Jahren Bauzeit wurde das Gebäude im August 2016 übergeben. Der Bauherr und Vermieter, das Bau- und Liegenschaftsamt NRW, war vor allem von der klaren Struktur und der funktionellen Aufteilung der neuen OFD-Heimat überzeugt. Mit einem Blick für Details hat die Arbeitsgemeinschaft „Patriarche & Co. und Schuster Architekten“ aus Paris bzw. Düsseldorf ein Gebäude geschaffen, das sowohl Tradition als auch moderne Anforderungen gekonnt miteinander verbindet. Hagemeister Klinker der Objektsortierung „OFD“ prägen die Fassade und stellen den Bezug zur Region her.

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15. Mai

Architekt Justus Mayser: Potsdamer Bungalow

Moderne in Backstein

veröffentlicht am 15.05.2015 um 15:25 Uhr / von Marcel Lohmann

Beim Bau des Bungalows in Potsdam Glienicke gab es von Anfang an eine sehr fruchtbare Beziehung von Architekt und Auftraggeber: „Beide Bauherren hatten schon Erfahrung mit dem Bau von Häusern gesammelt“, sagt der in Michendorf ansässige Architekt Justus Mayser. „Es war sehr wohltuend, mit Leuten zu arbeiten, die wissen, was beim Bauen alles passieren kann.“
Berlin_ Arch Mayser_Manchester ModF (1)Die Bauherren sind nach Potsdam gezogen, um in der Nähe ihrer Kinder zu sein. Auf dem 1.497 m2 großen Grundstück sollte ein Alterswohnsitz entstehen, um dort naturnah zu leben. Das Ehepaar hatte den Wunsch, alle Wohneinheiten auf einer Ebene barrierefrei unterzubringen, damit sie dort im fortgeschrittenen Alter nicht wieder ausziehen müssen.
Da die Bauherren bereits Kompetenz mitbrachten, konnte der Architekt sich dem Projekt auch auf einer inhaltlichen Ebene annähern: „Wir sind gestartet, wie ich es sonst eigentlich nicht mache“, sagt Justus Mayser. „Ich habe aus der Literatur Beispiele rausgesucht, und wir haben darüber diskutiert“. Zu den Inspirationsquellen gehörten die Bauten von Mies van der Rohe wie zum Beispiel das Farnsworth House oder auch die berühmten Case Study Houses in Kalifornien. (mehr …)


12. Feb

Planungsbüro pbr: Staatsarchiv Stade

Massivität und Transparenz im Wechselspiel

veröffentlicht am 12.02.2015 um 15:06 Uhr / von Marcel Lohmann

Mit seiner klaren Formensprache fügt sich der Neubau des Niedersächsischen Landesarchivs am Standort Stade harmonisch in das bestehende Stadtbild ein. Der Entwurf des Planungsbüros pbr aus Osnabrück stellt eine optimale Verbindung von Raumangebot, Schutz der Archivalien und Nachhaltigkeit her. Drei kubische Baukörper sind über eine zentrale Erschließung miteinander verbunden und spiegeln ihre unterschiedlichen Funktionen in der Gebäudehülle wider. Aus der Kombination verschiedener Fassadenelemente ergibt sich ein spannungsreiches Wechselspiel von geschlossenen und offenen Partien. Klinker der Sortierung „Lübeck“ aus dem Nottulner Klinkerwerk Hagemeister verleiht dem Komplex einen massiven, schützenden Charakter und schlägt eine Brücke zum ziegelgeprägten Stadtgebiet.

Stade_Grabenweg_Neubau Landesarchiv_Verwaltung + Archiv_NF Lübeck (27)

Das neue Staatsarchiv in Stade ist nicht nur aus architektonischer Sicht besonders: Die länderübergreifende Zusammenarbeit im Archivwesen zwischen der Landesregierung Niedersachsens und der Freien Hansestadt Hamburg ist bundesweit einzigartig. Im alten Staatsarchiv Stade, das Mitte der 60er-Jahre entstand, waren die räumlichen Kapazitäten für die Aufbewahrung von Grundbüchern und Akten erschöpft. Außerdem entsprach das Archiv nicht den Anforderungen einer fachgerechten Aufbewahrung von Archivgut. Der Neubau zeichnet sich neben Raum für 50 Regalkilometer, durch kurze Wege sowie eine moderne Ausstattung aus. Die Planer setzten auf das Prinzip der natürlichen, passiven Klimatisierung, die ein selbst stabilisierendes Raumklima generiert. Durch diesen Schritt werden Betriebskosten gespart und die Nachhaltigkeit aus ökologischer Sicht sichergestellt. (mehr …)


29. Okt

FRITZ-HÖGER-PREIS 2014

DIE SIEGER 2014

veröffentlicht am 29.10.2014 um 13:01 Uhr / von Simone Müller

Mit über 70 nominierten Projekten aus mehr als 500 Wettbewerbsbeiträgen präsentiert der Fritz-Höger-Preis 2014 einmal mehr einen beeindruckenden Querschnitt internationaler Backstein-Architektur. Neben einem Grand Prix wurden in diesem Jahr erstmalig der Fritz-Höger-Preis in Gold und Silber sowie die Auszeichnung Special Mention vergeben.

Winner Grand Prix: Alvaro Siza / Rudolf Finsterwalder, Stephanskirchen | Siza-Pavillon Insel Hombroich</br>Foto © Tomas Riehle (Einreichung im Rahmen des Fritz-Höger-Preises)

Winner Grand Prix: Alvaro Siza / Rudolf Finsterwalder, Stephanskirchen | Siza-Pavillon Insel Hombroich
Foto © Tomas Riehle (Einreichung im Rahmen des Fritz-Höger-Preises)

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16. Okt

Expressionistische Ikone aus Backstein

Das Chilehaus in Hamburg

veröffentlicht am 16.10.2014 um 9:41 Uhr / von Simone Müller

Hagemeister_Chilehaus-(2)

von Lumu [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) oder CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)]

Es ist ein Paradebeispiel für eindrucksvollen Backsteinexpressionismus – das im Jahr 1924 eröffnete Chilehaus. Das von der Backsteingotik der 1920er Jahre geprägte Gebäude ist eines der großen Aushängeschilder der Hansestadt. Architekt Fritz Höger hat den Bau im Auftrag des Hamburger Kaufmanns Henry Brarens Sloman entworfen. Mit 36.000 m2 Bruttogeschossfläche und bis zu zehn Stockwerken war das Chilehaus eines der ersten Hamburger Hochhäuser. Das Besondere an diesem eindrucksvollen Gebäude, das mit seiner charakteristischen Fassadenspitze an der Ostseite einem Schiffsbug ähnelt, ist der verwendete Klinker. Mit detailreichen Reliefs und in abwechslungsreichen Mustern verlegt, bringt das raue, deformierte Baumaterial Bewegung in die schwere Hülle des denkmalgeschützten Backsteinbaus.

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01. Apr

harris + kurrle architekten: Archäologisches Zentrum Berlin

Kompromisslos puristisch

veröffentlicht am 01.04.2014 um 13:27 Uhr / von Heike Thelen

OLYMPUS DIGITAL CAMERADie Polarität zwischen erdig-grauen, monolithisch anmutenden Klinkerquadern und abstrakt weißem Innenraum prägt den Neubau des Archäologischen Zentrums Berlin. In direkter Nachbarschaft zum barocken Bode-Museum und dem 2009 eröffneten Grimm-Zentrum des Schweizer Architekten Max Dudler haben harris und kurrle architekten zwei verschränkte Baukörper errichtet, die auf abstrakte Weise an die skulpturale Kraft archaischer Bauwerke erinnern. Der mit der Fußseite vermauerte Hagemeister Fassadenklinker im Dünnformat unterstreicht die monumentale Form und Masse des Bauwerks. Gleichzeitig hauchen die vielfältigen Farbnuancen warmer Grautöne, durchzogen von sandsteinfarbenen Adern, der homogenen Fassadenfläche Leben ein.

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