30. Jun

Pathos Backstein

Eine Betrachtung der Entwicklung von Lehre und Rezeption sichtbaren Backsteinmauerwerks

veröffentlicht am 30.06.2021 um 12:33 Uhr / von David Wilk

Anders, als es im Architekturstudium üblich ist, besteht meine Abschlussarbeit aus einer schriftlichen Auseinandersetzung. Pathos Backstein, wie der Titel der Masterthesis lautet, war ein Gefühl, das mich und auch meine Kommilitonen im Studium begleitet hat und dessen Ursprung ich näher ergründen wollte. Doch wie kann man einem Eindruck entlocken, woher er stammt? Dazu musste ein Weg gefunden werden, der Jenseits des Gefühlten Fakten ermitteln und auswerten kann. Die Arbeit setzt sich mit der „Entwicklung von Lehre und Rezeption sichtbaren Backsteinmauerwerks“ im deutschsprachigen Raum der letzten drei Jahrhunderte auseinander und versucht die Bereiche zwischen Architekturlehrbüchern, gebauten Beispielen und der Wahrnehmung von Backsteingebäuden zu verknüpfen. Damit eröffnete sich ein Forschungsweg, der so schnell nicht abgeschlossen sein wird und mir die Ehre einbrachte, beim Fritz-Höger-Preis für Backsteinarchitektur 2020 in der Kategorie Newcomer eine Auszeichnung zu erhalten. Damit wurde erstmals in der Geschichte des Preises eine theoretische Auseinandersetzung mit dem Material Backstein prämiert.

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    David Jan Wilk
    ■ Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Promotionsstudent - Lehrstuhl Grundlagen und Theorie der Baukonstruktion - TU Dortmund ■ Fritz-Höger-Preis für Backsteinarchitektur 2020 ■ Ausbildereignungsprüfung der HWK Dortmund 2019 ■ Freiberufliche Tätigkeit als Architekt seit 2018 ■ Master-Abschluss Juni 2018 ■ Jahrgangsbester im Bachelorstudiengang 2015 ■ Stipendiat im Deutschlandstipendium 2014 - 2017

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