22. Nov

Oberfinanzdirektion Münster verbindet Tradition und Moderne

Rhythmisierte Module sorgen für spannendes Wechselspiel in der Fassade

veröffentlicht am 22.11.2016 um 16:07 Uhr / von Simone Müller

Keine drei Kilometer vom Hafen entfernt, an einer der Hauptzufahrtstraßen zur Innenstadt, liegt das neue Gebäude der Oberfinanzdirektion (OFD) Münster. Über 135 Meter zieht sich die Hauptachse am Albersloher Weg. Entlang der Hauptstraße dominiert die Magistrale, die Hauptverkehrsader des imposanten Gebäudes. Zur rückwärtigen Seite gehen fünf weitere Gebäudeteile wie Kammzinken von ihr ab. Hier haben rund 500 Mitarbeiter der OFD ihre Einzel- oder Doppelbüros, in der Magistrale sind Besprechungsräume, sanitäre Anlagen und die Technik untergebracht. Zwischen den Kammzinken lockern unterschiedlich gestaltete Grünflächen das Gesamtbild auf. Nach rund zweieinhalb Jahren Bauzeit wurde das Gebäude im August 2016 übergeben. Der Bauherr und Vermieter, das Bau- und Liegenschaftsamt NRW, war vor allem von der klaren Struktur und der funktionellen Aufteilung der neuen OFD-Heimat überzeugt. Mit einem Blick für Details hat die Arbeitsgemeinschaft „Patriarche & Co. und Schuster Architekten“ aus Paris bzw. Düsseldorf ein Gebäude geschaffen, das sowohl Tradition als auch moderne Anforderungen gekonnt miteinander verbindet. Hagemeister Klinker der Objektsortierung „OFD“ prägen die Fassade und stellen den Bezug zur Region her.

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    ■ Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Promotionsstudent - Lehrstuhl Grundlagen und Theorie der Baukonstruktion - TU Dortmund ■ Fritz-Höger-Preis für Backsteinarchitektur 2020 ■ Ausbildereignungsprüfung der HWK Dortmund 2019 ■ Freiberufliche Tätigkeit als Architekt seit 2018 ■ Master-Abschluss Juni 2018 ■ Jahrgangsbester im Bachelorstudiengang 2015 ■ Stipendiat im Deutschlandstipendium 2014 - 2017

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