Kohlebrand

Der Begriff Kohlebrand charakterisiert klassische Klinkertöne mit markanten Kohlebrandwülsten oder leichten, rußigen Schmauchfahnen auf der Brennhaut. Die Klinker werden in einem traditionellen Verfahren unter Hinzunahme von Kohlepartikeln gebrannt.
Das Brennverfahren hat sich mit dem Beginn der Industrialisierung in verschiedensten Regionen durchgesetzt.
Der Münsterländer Kohlebrand prägt die Fassaden zahlreicher Industriebauten der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Ein Beispiel ist die Zeche Zollern in Dortmund. Auch die einstige fürstbischöfliche Residenz „Schloss Münster“ und das ehemalige Staatsarchiv Münster, jetzige Abteilung Westfalen des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen, sind mit Klinkern des charakteristischen Kohlebrandes verblendet.

Lexikon von A-Z / zurück


Unsere Autoren

  • Marcel Lohmann
    Marcel Lohmann
    Marketingleiter, Hagemeister
  • Heike Thelen
    Heike Thelen
    freie Redakteurin
  • Dr. Christina Hagemeister
    Dr. Christina Hagemeister
    Geschäftsführerin, Hagemeister
  • Stefanie Kamphues
    Stefanie Kamphues
    Redaktions-Team
  • Dr. Dieter Figge
    Dr. Dieter Figge
    Sachverständiger. Ziegel-Fachverband
  • Simone Müller
    Simone Müller
    Redakteurin
  • Matthias Herking
    Matthias Herking
    Redaktions-Team
  • Isabell Reinecke
    Isabell Reinecke
    Redakteurin
  • Dorota Wilke
    Dorota Wilke
    Redakteurin
  • Koen Mulder
    Koen Mulder
    freier Redakteur

Blogarchiv

Blogroll

Tags

Architekt Architektur Architektur Außenschale Backstein Backsteingotik Baustoff Berlin Chilehaus Dehnungsfugen DIN Fassade Gebäudehülle Grafiker Hagemeister Hamburg Herstellung Jan Peter Wingender Klinker Klinkerarchitektur Klinkermauerwerk Klinkerwerk konstruktiv Kunst Langlebigkeit Maler Mauern Mauerwerk Mauerziegel Mies van der Rohe Mörtel Nachhaltigkeit Neubau Pflasterklinker Spätantike Technik Tektonik Ton Verblendung Vormauerziegel Werke Wärmedämmung Ziegel Ziegelmauerwerk zweischalige Wand
zum Seitenanfang